Durch nicht abgedeckte Lichtschächte können nicht nur Schmutz und Unrat an Ihr Kellerfenster geschwemmt werden, auch Insekten haben leichtes Spiel hineinzuwandern. Wenn Sie dann das Fenster einmal öffnen, sei es nun komplett oder nur gekippt, können die kleinen Tiere natürlich auch schnell in Ihren Keller und sich dann im ganzen Haus ausbreiten. Je nachdem, um welche Insekten es sich handeln, sollten Sie das am besten verhindern oder die Eindringlinge so schnell wie möglich wieder loswerden. Spinnen finden natürlich fast immer einen Weg in die dunkelsten Ecken Ihres Hauses und können sogar ganz nützlich sein. Einerseits schützen sie teilweise vor anderen Insekten, die sich in das Spinnennetz verirren. Andererseits bilden sich aber auch Spinnweben, die Sie säubern müssen und Kinder fürchten sich meist besonders vor dunklen Kellerräumen, in denen zahlreiche Spinnweben hängen.
Sie können Insekten und andere Kleintiere aller Art jedoch ganz einfach aus Ihrem Keller und somit auch aus Ihrem Haus halten. Im Insektenschutzhandel Ihres Vertrauens oder im Baumarkt nebenan kann man Ihnen zahlreiche Ideen und Vorschläge dazu geben. Am besten ist es natürlich, wenn Sie alle Fenster und Türen, die Sie gerne offen lassen, mit einem Fliegengitter versehen. Doch die Schächte zu Keller und Hobbyräumen werden dabei gerne vergessen. Doch auch für diese gibt es Schutzoptionen. Es gibt Abdeckungen für Lichtschächte, die licht- und luftdurchlässig sind, was wichtig ist, damit sich weder Schimmel, noch unangenehmer Geruch, noch Algen bilden können. Es gibt auch wasserabweisende Abdeckungen, diese schwächen aber zumeist die Luftzirkulation im Schacht. Bei allen Abdeckungen werden auch Insekten und kleine Tiere, wie z.B. Mäuse, daran gehindert in den Luftschacht zu krabbeln oder zu fallen. Natürlich ist eine Insektenschutzlösung für das komplette Haus nicht ganz günstig, weswegen die meisten nur die wichtigsten Fenster, wie zum Beispiel die im Schlafzimmer, oder die Balkontür mit einem Insektenschutz versehen.
Lichtschachtabdeckungen sind aber durchaus eine sinnvolle Investition, wenn Sie sich öfters in den Räumen befinden, die mit dem Schacht verbunden sind. Dann wollen Sie sicherlich auch einmal das Fenster öffnen, um zu lüften während Sie arbeiten. Fliegt dann eine Wespe hinein oder findet eine Ameisenstraße den Weg in Ihr trautes Heim, stört das und eine Abdeckung lässt Sie entspannt arbeiten, da es Insekten aller Art vom Schacht fern hält. Zudem müssen Sie mit einer Abdeckung seltener den Schacht von verrottendem Laub und anderem Schmutz befreien. Aber nehmen wir an, dass Sie keine Abdeckung benötigen oder möchten, was machen Sie wenn doch einmal ungewollte Tiere Sie besuchen?
Am schnellsten werden Sie im Keller sicherlich Spinnen finden, aber auch Ameisen oder Motten lassen sich in Kellerräumen durchaus finden. Vor allem Ameisen können zu einer wahren Plage werden, wenn man sie nicht schnell wieder aus dem Haus bugsiert. Da Ameisen jedoch keinesfalls dumme Tiere sind, kann es gut sein, dass die Kleinen in einigen Tagen wieder da sind, wenn sich das Nest in Ihrem Garten befindet. Grundsätzlich sind Ameisen keine Plage, sondern im Gegenteil sogar sehr nützlich für ihre Umwelt. Sie lockern den Boden mit ihren Gängen auf und sorgen so für eine bessere Nährstoffverteilung im Boden. Zudem sind Blattläuse ihre Leibspeise. Ameisen sind also von jedem Gärtner der beste Freund. Im Haus möchte man sie jedoch trotzdem nicht haben.
Wie wird man sie also am besten los? Es gibt zahlreiche Hausmittel, sowie chemische Anwendungen, um Ameisen einzufangen bzw. zu vertreiben oder zu töten. Von Chemie sollte man außer in wirklich schwerwiegenden Fällen absehen, schließlich ist dies nicht nur für die Ameisen schädlich, sondern auch für den Menschen und für etwaige Haustiere. Versuchen Sie sich daher am besten zunächst an den bewährten Hausmitteln und wenn das nichts hilft, können Sie immer noch zu aggressiveren Mitteln greifen. Zunächst einmal sei gesagt, dass Backpulver nicht hilft. Die Wirkung von Backpulver konnte bisher noch nie bestätigt werden, jedoch hält sich dieser Mythos trotzdem hartnäckig. Ganz anders sieht es jedoch mit einem anderen Backhelfer aus: Natron. Natron ist für Ameisen giftig und tötet die kleinen Eindringe relativ schnell. Zur Anwendung und damit die Ameisen das Natron auch tatsächlich fressen, müssen sie das Mittel im Verhältnis eins zu eins mit Puderzucker mischen und einfach auf die Ameisenstraße geben. Die kleinen Racker werden sich sofort auf den leckeren Zucker stürzen und damit leider auch das tödliche Mittel einnehmen. Wenn Sie die Tiere nicht töten möchten, können Sie auch Zimt zur Vertreibung nutzen. Ameisen scheinen den Geruch nicht zu mögen, deshalb verschwinden sie recht schnell, sobald Sie Zimt auf die Straße geben. Diesen Vorgang müssen Sie allerdings alle paar Tage wiederholen, da der Geruch schnell verfliegt und die Ameisen dann wieder kommen könnten.
Des Weiteren gibt es natürlich noch Ameisenfallen, -Köder und –Gift, das Sie anwenden können. Zimt und Natron hat aber fast jeder im Haus und beide Mittel sind recht günstig in der Beschaffung.
Wie Sie bereits in den anderen beiden Artikeln lesen konnten, sind Lichtschachtabdeckungen wirklich nur zu empfehlen und ich kann sie wirklich jedem ans Herz legen, denn es ist einfach viel entspannter. Kein Getier im Keller, man kann in Ruhe das Kellerfenster öffnen und durchlüften und man muss den Schacht nicht umständlich und langwierig reinigen. Es bildet sich kein Schimmel, man kann die Gitter begehen und je nach Art sogar befahren. Es gibt sie sogar als wasserdichte Lösung, so dass es im Schacht niemals nass wird und sie auch bei Regen das Fenster geöffnet lassen kann. Am liebsten ist es mir jedoch, dass keine Spinnen mehr in meinem Keller hausen, denn sie haben durch die Schachtabdeckung keine Möglichkeit mehr ins Haus zu kommen. Ich bin sicher nicht der Einzige, der Spinnen nicht gut leiden kann, viele Menschen ekeln oder fürchten sich sogar vor diesen Tieren. Ich in meinem Fall mag einfach keine Spinnweben, sie lassen den Keller älter und dreckiger wirken, als er ist. Aber vielleicht haben Sie ja nicht das Glück, dass Sie eine so tolle Insektenschutzlösung an Ihrem Lichtschacht haben. Dann möchte ich Ihnen hier einige Tipps zur Spinnenbekämpfung und –Vertreibung vorstellen.
Zumeist zieht es die achtbeinigen Krabbeltiere erst im Herbst in unsere warmen Wände, damit sie in Ruhe überwintern können. Dann lassen sie sich in dunklen Ecken oder an der Raumdecke nieder und sind schwer zu erreichen und somit zu vertreiben. Auch wenn die meisten europäischen Spinnen für den Menschen ungefährlich sind, möchte doch kaum einer die Tiere im Hause wissen. In der freien Wildbahn sind Spinnen hingegen äußerst hilfreich. Alle Spinnen, die auf einem Hektar leben, futtern bis zu 50.000 Kilogramm Insekten pro Jahr. Stellen Sie sich mal vor, es gäbe keine Spinnen. Dann müssten Sie sich mit noch viel mehr Moskitos und anderem Ungeziefer herumschlagen! Auch im Haus kann man Spinnen gut als Insektenschutz einsetzen, allerdings ist es für die Hausspinne etwas schwieriger an Futter zu kommen. In einer Wiese kann sie ihr Netz einfach zwischen zwei Grashalmen oder Baumästen spinnen, worin sich dann schnell kleine Insekten verheddern. Im Haus fliegen Insekten jedoch eher selten in die Ecken, in denen sich die Spinnen befinden. Zudem sind Spinnweben, aber auch lebende Spinnen in ihrem Netz, für Besucher meist ein Zeichen von Ungepflegtheit und allein deswegen möchte man zumeist keine Spinnen im Haus oder in der Wohnung haben.
Wie beugt man also dem Spinnenbesuch vor? Nun, einerseits gibt es wie gesagt Abdeckungen für Schächte aller Art. Auch alle restlichen Fenster, die gerne geöffnet werden, sollte mit Fliegengittern geschützt werden. Diese gibt es günstig im Baumarkt, im Internet, in Supermärkten und natürlich im Fachhandel. Von günstig und leicht zu installieren bis teuer und langfristig einsetzbar, ist alles auf dem Markt zu finden. Bei der Montage sollte man in jedem Fall darauf achten, dass kein Schlupfloch mehr vorhanden ist, möge es noch so klein sein. Insekten und Spinnen aller Art haben eine Begabung, die es ihnen erlaubt durch fast jedes noch so kleine Loch zu schlüpfen. Die Gitter sollten Sie übrigens nicht direkt nach dem Sommer vom Fenster wegnehmen, sondern am besten noch einige Monate haften lassen. Denn sobald die Sommermonate und damit die Hochsaison der Insekten vorbei ist, erst dann verkriechen sich Spinnen in Ihre Wohnung.
Wer sich a den Gittern wegen der Aussicht stört oder einfach lieber keine Gitter am Fenster hat, der kann auch auf bestimmte Pflanzen und Düfte zurückgreifen. Je nachdem welche Pflanzen man wählt, wirken diese nicht nur gegen Spinnen, sondern auch gegen einige andere Insekten. Lavendel wird sehr häufig empfohlen, dieser soll gegen Spinnen, Wespen und Mücken helfen. Lavendel positionieren Sie am besten in Ihrem Schlafzimmer, denn Lavendel hilft ja bekanntlich auch beim Einschlafen. Dann schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Ein weiteres Mittel, dass sehr hilfreich gegen Achtbeiner sein soll, ist angeblich Pfefferminze. Sie können das aromatische Kraut entweder direkt am Fenstersims ziehen oder Sie bestreichen den Fenstersims und das Fenster selbst mit Pfefferminzöl. Angeblich soll auch eine Schale mit Pfefferminzöl helfen, wenn Sie sie im Raum positionieren. Die Wirksamkeit von den pflanzlichen Schutzmitteln ist bisher jedoch weder klinisch getestet noch bestätigt worden. Am besten Sie probieren sich einfach selbst einmal durch die verschiedenen Kräuter.
Sollten sich trotz allem Spinnen ins Haus verirrt haben, dann ist es meist am besten diese einzufangen und nach draußen zu bringen, um sie dort frei zu lassen. Schlagen Sie sie nicht tot, denn das kann unschöne Flecken an der Wand hinterlassen, die Sie nur schwer wieder entfernen können. Wer sich vor Spinnen allzu sehr fürchtet, kann auch diverse Gadgets zum Fangen nutzen, wie z.B. einen Greifarm. Ich wünsche Ihnen in jedem Fall viel Erfolg bei der Bekämpfung!